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PRIV.-DOZ. DR. MED. FABIAN FEHLAUER - Strahlenzentrum Hamburg MVZ

Ambulante Hightech-Medizin im Kampf gegen den Krebs beim Strahlenzentrum Hamburg

Priv.-Doz. Dr. med. Fabian Fehlauer (zweiter von links) mit seinem Ärzteteam, Dr. Antje Scheffler, Dr. Heinrich Annweiler, Kalinka Radlanski, Dr. Stefan Huttenlocher, Felix Behrens und Dr. Sebastian Exner. Fotos: Strahlenzentrum/Stephan Persch

Mit einer Präzision von unter einem Millimeter lassen sich manche Tumoren und Metastasen ohne Operation behandeln“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Fabian Fehlauer, Gründer und Ärztlicher Leiter des Strahlenzentrums Hamburg, eines der führenden Versorgungszentren für Strahlenmedizin, Radiochirurgie und Schmerztherapie, welches in diesem Jahr sein 13-jähriges Jubiläum feiert. Zum Behandlungsangebot zählen etwa die Intensitätsmodulierte Bestrahlung (IMRT), die tomographische Bestrahlung (VMAT) und die CT-bildgeführte Bestrahlung (IGRT).


„Mit einer Präzision von unter einem Millimeter lassen sich manche Tumoren und Metastasen ohne Operation behandeln.“


Als Schmerztherapie bei chronischen entzündlichen und degenerativen Erkrankungen der Gelenke und Sehnen – zum Beispiel bei Arthrose, Sehnenreizungen, Knorpel- oder Schleimbeutelentzündungen, dem sogenannten Tennis- oder Golfellenbogen oder Fersenspornen, wird die sogenannte „Röntgenreizbestrahlung“ angeboten, welche wenig belastend und nebenwirkungsfrei ist. Fundierte wissenschaftliche Studien belegen die nachhaltige Wirksamkeit dieser Behandlung, weshalb diese auch als Kassenleistung anerkannt ist.
  

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Christoph Ploß (l.) und Dr. Fehlauer bei der Einweihung des neuen Linearbeschleunigers ELEKTA VERSA HD
Der Bundestagsabgeordnete Dr. Christoph Ploß (l.) und Dr. Fehlauer bei der Einweihung des neuen Linearbeschleunigers ELEKTA VERSA HD

Der Facharzt für Radioonkologie setzt zudem seit 2011 das sogenannte Cyberknife, ein virtuelles Skapell, die nach wie vor innovativste Therapie gegen den Krebs, als einer von wenigen in Deutschland ein. Ein robotergesteuerter Linearbeschleuniger zerstört millimetergenau mit einem hauchdünnen Photonenstrahl die DNA – also die Erbsubstanz – der Tumorzellen. „Anschließend werden sie vom Körper abgebaut. Die Behandlung ist wenig belastend und nebenwirkungsfrei“, beschreibt Dr. Fehlauer. Denn bei der nichtinvasiven ambulanten Behandlung entfällt der Krankenhausaufenthalt ebenso wie eine Anschlussheilbehandlung oder eine Rehabilitation. Patienten haben keine OP-Schmerzen, brauchen keine Narkose, die Behandlungsdauer ist nur kurz, es gibt kein Infektionsrisiko, und Organe und Funktionen bleiben erhalten.


Als einer von wenigen in Deutschland setzt Dr. Fehlauer seit 2011 das sogenannte Cyberknife ein.


Vor der Behandlung mit dem Cyberknife werden Größe, Form und Position des Tumors durch hochauflösende Bildgebungsverfahren bestimmt und vom behandelnden Arzt identifiziert. Modernste Software hilft bei der Planung. Die Bilddaten werden digital an das Cyberknife-System übermittelt und während der Behandlung folgt der Roboter den Atem- und Organbewegungen.


Cyberknife, ein virtuelles Skapell. Die nach wie vor innovativste Therapie gegen den Krebs.


Das neue Verfahren eignet sich bei Tumoren, die klar gegenüber dem umliegenden Gewebe begrenzt und kleiner als vier Zentimeter und auch an mehreren Lokalisationen aufgetreten sind.

„Wer für die Therapie geeignet ist, entscheiden wir sehr eng mit den behandelnden Ärzten im Gesamtonkologischen Behandlungskonzept“, so Fehlauer.


Patienten haben keine OP-Schmerzen, brauchen keine Narkose, die Behandlungsdauer ist nur kurz, es gibt kein Infektionsrisiko, und Organe und Funktionen bleiben erhalten.


„Eine Mehrzahl der Krebsleiden können wir so sehr schonend lokal heilen oder ein Fortschreiten verzögern, sowie eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität erreichen“, unterstreicht Dr. Fehlauer, der auch ausgebildeter Palliativmediziner ist.

Zur Anwendung kommt das Cyberknife etwa bei Prostatakrebs, bei bösartigen und gutartigen Hirntumoren, Tumoren der Lunge, Leber, Wirbelsäule oder bei Knochentumoren. Die Behandlung dauert in der Regel 30 bis 45 Minuten und meist ist nur eine oder maximal fünf Sitzungen nötig.


„Wer für die Therapie geeignet ist, entscheiden wir sehr eng mit den behandelnden Ärzten im Gesamtonkologischen Behandlungskonzept.“


„So können wir auch ältere und nicht operable Patienten behandeln. Gerade in schwerwiegenden Fällen oder chronischen Erkrankungssituationen erreichen wir eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität“, sagt Fehlauer. Patienten können ihren gewohnten Aktivitäten und auch dem Beruf meist im Anschluss an die Behandlung nachgehen. Daher öffnen sich inzwischen zunehmend Gesetzliche Krankenkassen der sehr schonenden innovativen Methode.

„Trotz aller Technik ist der Patient als Mensch für uns im Zentrum unserer Arbeit“, unterstreicht Dr. Fehlauer.
 

Priv.-Doz. Dr. Fabian Fehlauer - Strahlenzentrum Hamburg MVZ

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Schwerpunkte

■ Tumortherapie durch Strahlentherapie
■ Radiochirurgie (Cyberknife)
■ Röntgenreizbestrahlung
■ Bestrahlung gutartiger Tumoren

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