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MEIN SCHÖNER GARTEN IM KREIS PINNEBERG

Rosen – eine Zierde für den Garten

Kundenwünsche: Duft, Blühfreudigkeit, Widerstandsfähigkeit und Insektenfreundlichkeit

Die „SEE YOU®-Kollektion“ ist ein neues Sortiment mit ungewöhnlichen Rosen des Züchters Rosen Kordes aus Klein Offenseth-Sparrieshoop Fotos: Klein (2), Kordes (1), Tantau (1)
Die „SEE YOU®-Kollektion“ ist ein neues Sortiment mit ungewöhnlichen Rosen des Züchters Rosen Kordes aus Klein Offenseth-Sparrieshoop 
Fotos: Klein (2), Kordes (1), Tantau (1)
Wenn Gartenbesitzer an Rosen denken, dann verbinden sie damit oft eine aufwendige Pflege dieser Königin der Blumen. Selbstverständlich bedarf es etwas Pflegeaufwand, um einen schönen Rosengarten zu haben. Trotzdem muss man sich den Traum eines romantischen Rosengartens nicht gleich abschminken. Denn gemessen an dem, was „die Königin der Blumen“ den ganzen Sommer über bietet, macht sie in der Tat relativ wenig Arbeit.

Tatsächlich ist der Pflegeaufwand vergleichsweise gering, sofern man besonders gesunde, robuste und blühfreudige Sorten wählt. Leicht zu erkennen sind pflegeleichte Rosen zum Beispiel am ADR-Prädikat, das sie als dankbare Dauerblüher auszeichnet und ihnen eine besondere Winterhärte und Widerstandsfähigkeit gegen Blattkrankheiten bescheinigt.

Was die dornigen Schönheiten brauchen

Um sich unnötige Arbeit im Rosengarten zu ersparen, ist es hilfreich, sich ein wenig mit den Grundbedürfnissen der dornigen Schönheiten auszukennen. Aus dem Topf lassen sich Rosen den ganzen Sommer über im Garten aussetzen. Dabei ist die Standortwahl besonders wichtig, denn die Rose liebt es sonnig und luftig. Der Boden sollte locker, luftdurchlässig, humos und schwach sauer (pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5) sein, denn auf Staunässe reagieren Rosengewächse sehr sensibel.

Mehr als 100 Jahre Rosenzucht bei Tantau

Seit mehr als 100 Jahren gehört die Züchtung von Gartenrosensorten zur Haupttätigkeit von Rosen Tantau. Während dieser Zeit hat sich das Uetersener Unternehmen auf die verschiedensten Arten von Rosen spezialisiert. 1906 gründete Mathias Tantau den Betrieb, der heute zu den größten Rosenzüchtern gehört.
  
Die beliebtesten Rosen, Tantaus historisch anmutenden Nostalgie®-Rosen, werden dieses Jahr gleich um mehrere wunderbar duftende Edelrosen bereichert: Pacific Blue® trägt die fliederblaue Farbe und die edle Blüte des Klassikers Mainzer Fastnacht ® aus dem Jahre 1964. Als moderne Edelrose wächst sie dagegen aber dicht buschig und blüht enorm reich.
  
Jens Krüger sorgt als Züchtungsleiter bei Rosen Tantau in Uetersen dafür, dass immer wieder Rosen mit besonderen Merkmalen neu auf den Markt kommen können
Jens Krüger sorgt als Züchtungsleiter bei Rosen Tantau in Uetersen dafür, dass immer wieder Rosen mit besonderen Merkmalen neu auf den Markt kommen können
Modern Art® ist ein zart rosa blühendes Exemplar, das fleißig blüht und niedrig kompakt wächst. Sophie Luise verzaubert mit orientalischen Duft. Tanataus hervorragende Duft-Edelrose Desirée® wurde im Herbst 2018 mit dem ADRPrädikat ausgezeichnet, dem Gütesiegel der strengsten Rosenprüfung der Welt. Intensiv gefärbt und betörend duftend gehört auch Hot Lady® in die Reihe dieser Qualitätssorten.

Fruchtige Farbtöne bringt Bienenweide® Fruity in das Sortiment der ökologisch wertvollen Bienenweide-Rosen®. Ihre Blüten leuchten in einer Melange aus Mango, Mandarin und Himbeere.

Die Auszeichnungen der internationalen Juroren in den Prüfgärten in aller Welt sind Rosen Tantau eine der schönsten Bestätigungen. Im Jahr 2018 durfte der Züchter sich über diese Preise freuen: Die Nostalgie®-Rose Wildberry ® wurde zur schönsten Edelrose von Barcelona gekürt. Bienenweide® Rosa überzeugte in dem anspruchsvollen Wettbewerb in Hradec Kralové als beste Kleinstrauchrose. Die Charity-Rose Friedenslicht® konnte sogar vier Auszeichnungen erzielen: Sie ist die schönste Strauchrose in La Tacita und in Lyon, sie erhielt Silbermedaillen in Kortrijk und in Orléans.
  
Kordes – Rosenzucht seit fünf Generationen

W. Kordes‘ Söhne ist einer der weltweit bedeutendsten Rosenzüchter für Garten-, Schnitt- und Topf-Rosen. Der Vertrieb seiner Sorten erfolgt in der ganzen Welt. Als Wilhelm Kordes 1887 seine Kunst- und Handelsgärtnerei in Elmshorn gründete, ahnte er nicht, dass seine Leidenschaft für Rosen bis in die fünfte Generation reichen würde. Er selektierte und importierte neue Rosensorten aus Frankreich und anderen Ländern und begann mit seinen ersten Kreuzungsversuchen. Heute ist die Rosenschule W. Kordes‘ Söhne mit ihren wunderschönen und pflegeleichten Rosensorten weltweit vertreten und wird noch immer von der Familie geführt.
  
Werner Pein (l.) und sein Mitarbeiter Subash Krause vom Blumenhof Pein in Halstenbek halten eine große Auswahl an Rosen für ihre Kunden parat, wie hier eine Parfuma des Züchters Kordes
Werner Pein (l.) und sein Mitarbeiter Subash Krause vom Blumenhof Pein in Halstenbek halten eine große Auswahl an Rosen für ihre Kunden parat, wie hier eine Parfuma des Züchters Kordes
Die „SEE YOU®-Kollektion“ (englisch für „Man sieht sich!“) ist ein neues Sortiment mit ungewöhnlichen Rosen. Die erste Neuheit dieser Gruppe zeichnet sich durch cremeweiße, offene Blütenschalen aus, die den Blick auf ein intensiv purpurrot gefärbtes „Auge“ freigeben und trägt deshalb den Namen „SEE YOU® in purple“.

So genannte “Persica-Hybriden” sind Rosen, die in ihrer Abstammung auf die Wildart Rosa persica (oder Hulthemia persica) zurückgehen und sich durch ein dunkles Auge in der Blütenmitte auszeichnen.

Die Beetrose ist sehr robust und blühreich und hält zudem sehr lange ihre Blütenblätter.

Ein große Auswahl an Rosen im Blumenhof Pein

Besonders beliebt seien bei den Rosenfreunden Duftrosen, sagt Werner Pein vom Blumenhof Pein in Halstenbek, Dockenhudener Chaussee 96. Sein Gärtner Subash Krause zeigt den Kunden gern die große Auswahl dieser Blume – von klassischen Sorten über Hochstämme bis hin zu Strauchrosen. Mindestens 50 Sorten sind vorrätig. „Wenn jemand eine ganz besondere Rose haben möchte, die wir nicht haben“, sagt Pein, „dann besorgen wir sie selbstverständlich, wenn es möglich ist.“ Durch die Vorauswahl von robusten, gesunden Sorten kann Pein darauf verzichten, Pflanzenschutzmittel zu spritzen.
  
Florian Neumann von Neumann Gartenwelt in Tornesch bietet seinen Kunden ebenfalls eine große Auswahl an Rosen. Hier zeigt er eine Goldelse vom Uetersener Züchter Rosen Tantau
Florian Neumann von Neumann Gartenwelt in Tornesch bietet seinen Kunden ebenfalls eine große Auswahl an Rosen. Hier zeigt er eine Goldelse vom Uetersener Züchter Rosen Tantau
„Wer bei uns eine Rose kauft, bekommt ein Produkt, das gut ist und gut bleibt“, so Pein. Der Fokus wird darauf gelegt, dass die Qualität stimmt. Bei seinen Rosen handelt es sich um Containerpflanzen, die im Gegensatz zu den wurzelnackten Exemplaren das ganz Jahr gepflanzt werden können. „Wichtig ist, dass die Pflanze richtig durchgewurzelt ist, einen sonnigen Platz bekommt und auch mal zurückgeschnitten wird“, sagt Pein.

Gesunde Rosen bei Neumanns Gartenwelt

Bei Neumanns Gartenwelt in Tornesch-Ahrenlohe sind besonders Rosen gefragt, die hohe Blattgesundheit aufweisen. „Für dieses Kriterium ist der Duft bei den Kunden sogar etwas in den Hintergrund gerückt“, sagt Inhaber Florian Neumann. Er und seine Mitarbeiter können den Besuchern etwa 150 verschiedene Sorten der Königin der Blumen präsentieren. „Wenn das Gewünschte nicht dabei ist, werden wir es umgehend bestellen“, verspricht der Chef.

Was den Kunden auch zunehmend wichtig geworden ist, ist die Insektenfreundlichkeit der Pflanzen, damit Bienen und Co. genug Nahrung in den Gärten finden. In diesem Zusammenhang sind offene Rosenblüten mittlerweile beliebter als die klassischen, geschlossenen englischen Blüten. Wer etwas für Insekten tun möchte, kann zwischen den Rosen auch Saat für Blühendes ausbringen. Wenn die aufgeht, sorgt sie für Nektar für die kleinen Nutztiere, die wieder auch den Speiseplan von Vögeln bereichern. Entsprechende Saat gibt in Neumanns Gartenwelt.

ADR-Gütesiegel für geprüfte Qualität

Jedes Jahr kommen viele Rosenneuheiten in den Handel. Um Neuzüchtungen verwendungsgerecht beurteilen zu können, wurde Mitte der 50er-Jahre die ADR-Prüfung ins Leben gerufen. Ein Arbeitskreis aus Vertretern des Bunds deutscher Baumschulen, Rosenzüchtern und unabhängigen Experten prüft und kürt im Rahmen der jährlichen Allgemeinen Deutschen Rosenneuheiten-Prüfung (ADR) den Gartenwert neuer Rosenzüchtungen. Dazu werden über einen Zeitraum von drei Jahren die Rosen in den elf Sichtungsgärten ohne Behandlung durch Pflanzenschutzmittel kultiviert, beobachtet und getestet. (kuk/djd)
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