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11.10.2017 / Haus, Heim & Garten

Moderne Kameras schützen das Haus

Im Schutz der Dunkelheit treiben Einbrecher vermehrt ihr Unwesen Foto: djd/MediaMarkt/ GettyImages/ Chris Fertnig
Im Schutz der Dunkelheit treiben Einbrecher vermehrt ihr Unwesen Foto: djd/MediaMarkt/ GettyImages/ Chris Fertnig
Winterzeit ist Einbruchzeit: Angesichts der früh einsetzenden Dämmerung und im Schutz der Dunkelheit treiben Einbrecher jetzt wieder vermehrt ihr Unwesen. Mit mehr als 151.000 Wohnungseinbrüchen, von denen die Kriminalstatistik für das Jahr 2016 berichtet, bewegen sich die Fallzahlen weiter auf hohem Niveau. Zum Vergleich: 2006 waren es „nur“ 106.000 Einbrüche. Wegen des gestiegenen Risikos denken immer mehr Hausbesitzer über einen besseren Einbruchschutz fürs Eigenheim nach. Zu einem höheren Sicherheitsgefühl können etwa Überwachungskameras beitragen.

Kleinere Technik mit intelligenter Funktion

Verbraucher profitieren dabei von den schnellen Entwicklungssprüngen der Smart-Home-Technik: Überwachungskameras werden heute immer kleiner, günstiger, sind einfacher zu bedienen und intelligenter in ihren Funktionen. So können die Bewohner jederzeit von unterwegs die Bilder von daheim auf das Smartphone oder Tablet übertragen und ganz einfach überprüfen, ob zu Hause alles in Ordnung ist – Kameras mit Internetanbindung machen es möglich. Zudem wird man sofort per E-Mail, SMS oder App informiert, wenn sich zu Hause etwas tut.

Gerade für das Winterhalbjahr empfiehlt es sich, auf Modelle mit einer zusätzlichen Nachtsichtfunktion und Bewegungsmelder zu setzen. Immer einfacher ist auch die Installation geworden. Moderne Kameras werden nur noch befestigt und in einem Online-Portal angemeldet, der Rest erledigt sich nahezu von selbst, wie das Online-Magazin www.smart-wohnen.de in einem Special zu Überwachungskameras berichtet. Dort finden Verbraucher zudem fachkundige Testberichte zu unterschiedlichen Kameramodellen sowie Tipps zu wichtigen Entscheidungskriterien beim Kauf.

Auflösung und Sichtbereich der Kamera sind wichtige Faktoren. Je höher die Auflösung, desto schärfer auch das Bild. Das Angebot beginnt mit VGA-Kameras, die eine Auflösung von 640 mal 480 Pixeln liefern. Schärfere Bilder mit mehr Detailtiefe zeigen HD-Kameras mit 1280 mal 720 Pixeln, darüber hinaus gibt es auch Überwachungskameras mit der Full HD-Auflösung von 1920 mal 1080 Pixeln. Das Angebot an Überwachungstechnik ist so groß, dass sich in jedem Fall eine persönliche Beratung etwa im nächsten Media-Markt empfiehlt. So können Hausbesitzer auch zwischen unbeweglichen und schwenkbaren Kameras auswählen. Unbewegliche Geräte sind am unauffälligsten und decken dank Weitwinkelobjektiv bereits einen relativ großen Bereich ab. Mit schwenkbaren Modellen lässt sich der Überwachungsbereich noch erheblich ausweiten. Außerdem gibt es 360-Grad-Kameras für eine komplette Rundumsicht, praktisch bei größeren Grundstücken. (djd/mra)

www.smart-wohnen.de

Damit es die Vögel im Winter gut haben

Futterhäuschen gibt es in den unterschiedlichsten Größen und Materialien Foto: Welzhofer
Futterhäuschen gibt es in den unterschiedlichsten Größen und Materialien Foto: Welzhofer
Dass es der heimischen Vogelpopulation hilft, sie ganzjährig mit Futter zu unterstützen, pfeifen die Spatzen inzwischen von den Dächern. Aber nicht nur die Tiere haben etwas davon, auch den Menschen bringt es viel Freude, das muntere Treiben von Meisen, Rotkehlchen und Co. im Garten zu beobachten.

Die Frage, die sich viele gerade jetzt zu Beginn der kalten Jahreszeit stellen, ist: Bietet man den Vögeln die Sonnenblumenkerne, fettummantelten Haferflocken und Erdnüsse im Vogelhäuschen oder besser in Futtersäulen an?

Futterhäuschen gehören seit langem zu den attraktiven Dekoklassikern im Garten. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Größen, Materialien und Formen. Was ihre Praxistauglichkeit im Einzelfall angeht, gibt es jedoch einiges zu beachten. Christine Welzhofer, Fachfrau für Wildvogelfütterung aus dem bayerischen Gessertshausen, empfiehlt Häuschen, deren Grundfläche etwa die Größe eines Din A4-Blattes haben: „Der Boden sollte rundherum möglichst etwa zwei Zentimeter hohe Randleisten besitzen, damit das Futter nicht herausfallen kann, wenn es windig ist oder die Vögel darin herum hüpfen. Um die Futterstation ohne großen Aufwand regelmäßig auskehren und ab und an auch heiß auswaschen zu können, muss die Leiste abnehmbar sein. “ (gpp/mra)

Gartenwege müssen ausgeleuchtet werden

Der Herbst verwandelt nasses Laub Gehwege in Rutschbahnen. Zwei Dinge sind jetzt besonders wichtig: regelmäßiges Fegen und eine gute Beleuchtung im gesamten Außenbereich. Nur so lassen sich Stürze und schmerzhafte Verletzungen verhindern. Darauf weist die Aktion „Das sichere Haus“ hin.

Gartenlampen sollten mindestens den Weg zwischen Haustür und Garagentor, die Haustür selbst und Treppen erhellen. Auch Terrassen und Kellerabgänge werden durch Licht sicherer – selbst bei nur wenigen Stufen. Zumindest die oberste und die unterste Stufe sollten beleuchtet sein, um die Orientierung zu erleichtern.

Die richtige Höhe für Gartenweg-Lampen ist maximal ein Meter über dem Boden. Das Licht sollte blendfrei nach unten gerichtet sein, der Lichtkegel muss Gefahrenstellen gut ausleuchten – ohne störenden Schatten von Bäumen oder Stauden. Die Lichtkegel sollten sich überlappen, damit die Wege lückenlos ausgeleuchtet sind. Hilfreich sind Bewegungsmelder, die sich einschalten, wenn eine Person in ihren Bereich tritt. (mra)

Verbraucher sollten genau auf die
Inhaltsstoffe der Wandfarbe achten

Weiß lässt jeden Raum strahlen Foto: djd/SchönerWohnen-Farbe
Weiß lässt jeden Raum strahlen 
Foto: djd/SchönerWohnen-Farbe
Wenig Aufwand, viel Wirkung: Mit einem frischen Anstrich der Wände lässt sich die Atmosphäre des Zuhauses besonders schnell und einfach verändern. Weiß etwa bringt jeden Raum zum Strahlen, lässt ihn gleich viel heller und großzügiger wirken – aus gutem Grund ist diese Farbe für viele Bundesbürger weiterhin die erste Wahl, wenn es um die Wandgestaltung geht.

Allerdings sollte man außer auf die Raumwirkung auch darauf achten, was „drin“ ist in den verwendeten Dispersionsfarben. Konservierungsmittel beispielsweise oder Emissionen noch Tage nach dem Anstrich können nicht nur Allergiker in ihrem Wohlbefinden beeinträchtigen.

Damit die Raumluft nicht unterm Anstrich leidet, sollte auf die Inhaltsstoffe der Wandfarben geachtet werden. Insbesondere Konservierungsstoffe sind zu vermeiden, denn hier sind allergische Reaktionen nicht auszuschließen – oft werden etwa Isothiazolinone als Konservierungsmittel verwendet. Untersagt sind diese Inhaltsstoffe nicht. Die Experten der Stiftung Warentest nahmen auch unter diesem Aspekt in ihrem Wandfarbentest (9/2017) Produkte unter die Lupe und machten „Polarweiss“ mit der Note 1,6 zum Testsieger. (djd/mra)

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