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Mein schöner Garten

Tantaus Rose des Jahres 2018 ist die Soul

Züchter legen Wert auf Blühfreudigkeit, Duft und Widerstandsfähigkeit

Auf dem Kirchentag in Wittenberg wurde die Martin Luther Rose des Uetersener Züchters Rosen Tantau am vergangenen Wochenende getauft Fotos: Klein (3), Tantau (1)
Auf dem Kirchentag in Wittenberg wurde die Martin Luther Rose des Uetersener Züchters Rosen Tantau am vergangenen Wochenende getauft Fotos: Klein (3), Tantau (1)
Nicht jeder Hausbesitzer hat die Zeit und Muße, sich mit voller Hingabe der Pflege seines Gartens zu widmen. Gerade, wenn sich die Möglichkeiten zum Gärtnern nur aufs Wochenende beschränken, ist ein pflegeleichter Garten von Vorteil. Trotzdem muss man sich den Traum eines romantischen Rosengartens nicht gleich abschminken. Denn gemessen an dem, was „die Königin der Blumen“ den ganzen Sommer über bietet, macht sie relativ wenig Arbeit.

Robuste, pflegeleichte Sorten bevorzugt

Tatsächlich ist der Pflegeaufwand vergleichsweise gering, sofern man besonders gesunde, robuste und blühfreudige Sorten wählt. Leicht zu erkennen sind pflegeleichte Rosen zum Beispiel am ADR-Prädikat, das sie als dankbare Dauerblüher auszeichnet und ihnen eine besondere Winterhärte und Widerstandsfähigkeit gegen Blattkrankheiten bescheinigt. Züchter wie Rosen Tantau nehmen regelmäßig an der Allgemeinen Deutschen Rosenneuheitenprüfung (ADR) teil und haben eine ganze Reihe von Kletter-, Kleinstrauch-, Edel- und Nostalgierosen im Programm, die diese Kriterien erfüllen und damit gerade auch für Anfänger geeignet sind.

Werner Pein (l.) und sein Mitarbeiter Subash Krause vom Blumenhof Pein in Halstenbek halten eine große Auswahl an Rosen für ihre Kunden parat, wie hier eine des Züchters David Austin
Werner Pein (l.) und sein Mitarbeiter Subash Krause vom Blumenhof Pein in Halstenbek halten eine große Auswahl an Rosen für ihre Kunden parat, wie hier eine des Züchters David Austin
Mehr als 100 Jahre Rosenzucht bei Tantau

Seit mehr als 100 Jahren gehört die Züchtung von Gartenrosensorten zur Haupttätigkeit von Rosen Tantau. Während dieser Zeit hat sich das Uetersener Unternehmen auf die verschiedensten Arten von Rosen spezialisiert. 1906 gründete Mathias Tantau den Betrieb, der heute zu den größten Rosenzüchtern gehört. Für die Zucht stehen Freiland und modernste Gewächshaustechnik zur Verfügung. Während des ganzen Jahres werden Rosen gezüchtet und selektiert – Rosen Tantau wurde zum Treffpunkt von Rosenexperten und Repräsentanten der ganzen Welt.

Tantaus Rose des Jahres 2018 ist die „Soul“, eine königliche Schönheit unter den nostalgischen Strauchrosen. Betörend stark nach alten Rosen duftende Blüten in purpurviolett. Weitere Neuheit für 2018 sind die Nostalgie- Edelrose „Wildberry“ und die „Kaffe Fassett Rose“.

Ein große Auswahl an Rosen im Blumenhof Pein

Besonders beliebt seien bei den Rosenfreunden klassische englische Rosen, die sich durch eine volle Blüte auszeichnen, und duftende Vertreter der Königin der Blumen, sagt Werner Pein vom Blumenhof Pein in Halstenbek, Dockenhudener Chaussee 96. Sein Gärtner Subash Krause zeigt den Kunden gern die große Auswahl dieser Blume von klassischen Sorten über Hochstämme bis hin zu Strauchrosen. „Wenn jemand eine ganz besondere Rose haben möchte, die wir nicht haben“, sagt Pein, „dann besorgen wir sie selbstverständlich.“

Anett Wiera, Gärtnermeisterin bei Neumanns Gartenwelt, zeigt „For your Eyes only“, eine Persika-Hybride, deren offene Blüten besonders interessant für Bienen sind, um Nektar zu sammeln
Anett Wiera, Gärtnermeisterin bei Neumanns Gartenwelt, zeigt „For your Eyes only“, eine Persika-Hybride, deren offene Blüten besonders interessant für Bienen sind, um Nektar zu sammeln
„Wer bei uns eine Rose kauft, bekommt ein Produkt, das gut ist und gut bleibt“, so Pein. Der Fokus wird darauf gelegt, dass die Qualität stimmt. Bei seinen Rosen handelt es sich um Containerpflanzen, die im Gegensatz zu den wurzelnackten Exemplaren im Prinzip das ganze Jahr gepflanzt werden können. Selbstverständlich gibt es im Blumenhof Pein auch zahlreiche Stauden, zum Beispiel Lavendel, die als Begleitpflanzen für die Rosen ins Beet gesetzt werden können. Auch Rosenerde und -dünger bekommt man hier.

Ein Blütenmeer in Neumanns Gartenwelt

Wenn es um Rosen geht, dann ist Gärtnermeisterin Anett Wiera die richtige Ansprechpartnerin bei Neumanns Gartenwelt in Tornesch-Ahrenlohe. Sie kann den Besuchern mehr als 100 verschiedene Sorten der Königin der Blumen präsentieren. „Wenn das Gewünschte nicht dabei ist, werden wir es umgehend bestellen“, verspricht die Fachfrau. Blühfreudigkeit und die Gesundheit der Pflanze spielen bei ihren Empfehlungen eine große Rolle. Aber auch der Duft muss dabei nicht zu kurz kommen. Die Zeiten, in denen eine robuste Pflanze und Duft ein Widerspruch waren, sind vorbei. Besonders beliebt seien kräftige Farben, sagt Anett Wiera. Gern gibt die Fachfrau auch Tipps, mit welchen Stauden die Rosen gut zusammen gepflanzt werden können. So ist das Lavendel ein guter Partner für die Königin der Blumen im Beet. Einen guten Rosenbegleiter macht vor allem eines aus: Er unterstreicht die Schönheit und Besonderheit der Rose.

Pflanzenparadies Rathert bietet regionale Sorten

Rosen in Hülle und Fülle bietet Martin Rathert in seinem Pflanzenparadies in Hasloh in der Kieler Straße 5. Hier zeigt er eine „Friesia“ mit ihren großen Blüten
Rosen in Hülle und Fülle bietet Martin Rathert in seinem Pflanzenparadies in Hasloh in der Kieler Straße 5. Hier zeigt er eine „Friesia“ mit ihren großen Blüten

„Damit Sie lange Freude an Ihren Pflanzen und somit am grünen Zuhause haben, steht Qualität bei uns an erster Stelle“, sagt Martin Rathert vom Planzenparadies Rathert in Hasloh. „Wir beziehen unsere Waren zum Großteil aus regionaler Produktion in Schleswig-Holstein, somit bleiben die Lieferwege kurz und die Qualität und Arbeitsplätze in der Region erhalten. Überzeugen Sie sich bei einem Besuch gern selbst.“ Das gilt auch für die gut 40 Sorten Rosen, die Rathert in seinem Pflanzenparadies anbietet, Seine Lieblingsrose ist die „Augusta-Louise“ des Uetersner Rosenzüchters Tantau.

ADR-Gütesiegel für geprüfte Qualität

Jedes Jahr kommen Rosenneuheiten in den Handel. Um Neuzüchtungen beurteilen zu können, wurde Mitte der 50er-Jahre die ADR-Prüfung ins Leben gerufen. Ein Arbeitskreis aus Vertretern des Bunds deutscher Baumschulen, Rosenzüchtern und unabhängigen Experten prüft und kürt im Rahmen der jährlichen Allgemeinen Deutschen Rosenneuheitenprüfung (ADR) neue Rosenzüchtungen. (kuk)
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