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Handwerk im Norden

Samtweiche Küchenmöbel aus Beton

Beton macht sich gut in der Küche, denn er ist frei formbar, stabil, unempfindlich, kann unzählige Farben annehmen und lässt sich bestens mit anderen Materialien kombinieren. Foto: betonbild/txn
Beton macht sich gut in der Küche, denn er ist frei formbar, stabil, unempfindlich, kann unzählige Farben annehmen und lässt sich bestens mit anderen Materialien kombinieren. Foto: betonbild/txn
Nicht alltägliche Materialien sind in der Küchenwelt gerade auf dem Vormarsch – darunter auch Beton. Der Werkstoff ist stabil, kratzfest und bietet schicken Loft-Charme. Gleich eine Reihe von Herstellern hat Programme auf den Markt gebracht, deren Küchenfronten mit dem Material versehen sind. Aber auch in Form von Arbeitsplatten, Regalen, Esstischen oder Sitzgelegenheiten hält das Hightech-Material Einzug in die Küche. Möglich ist das durch Innovationen der Betonbranche. Denn Beton lässt sich heute gießen wie Porzellan. Heraus kommen feste und gleichzeitig dünnwandige Objekte, die unempfindlich, hitzebeständig und rutschfest sind – ideal für die Küche. Und wer nach der Bearbeitung mit der flachen Hand über das grobe Material streicht, wird überrascht sein, wie samtweich es sich anfühlt. Außerdem ist Beton nicht kühl. In einem warmen Raum nimmt er dessen Wärme an. Überraschend ist eine weitere Eigenschaft, die der Werkstoff mit Holz gemeinsam hat: Beton erhält eine Patina. Er verändert sich jeden Tag wie ein altes Holzstück. Wer aber möchte, dass seine Betonküchenplatte stets wie am ersten Tag aussieht, kann das Material beschichten lassen, ähnlich wie das mit Holz gemacht wird.

Planer und Architekten sind zudem von der enormen Farbenvielfalt begeistert. Je nach Gesteinskörnung und Zusatzmittel lassen sich nuancierte oder kontrastierende Farbakzente für einzigartige Designlösungen realisieren. mh

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