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Bunte Natur passt auf unser Dach

Selbst Steildächer bis zu einer Neigung von 45 Grad können extensiv begrünt werden Foto: BGL
Selbst Steildächer bis zu einer Neigung von 45 Grad können extensiv begrünt werden Foto: BGL
 Wer von den Vorteilen eines grünen Refugiums in luftiger Höhe überzeugt ist, muss sich vor der Anlage entscheiden, ob es ein richtiger Dachgarten oder „nur“ ein grünes Dach werden soll. Bei der konkreten Planung und der Anlage ist der Rat und vor allem die Tat von Experten unerlässlich, um im konkreten Fall zu beurteilen, welche individuellen Möglichkeiten es gibt und welche Art der Bepflanzung die beste ist.

Wenn der Dachgarten begehbar als verlängerter Lebensraum häufig genutzt werden soll, wird der Landschaftsgärtner eine Intensivbegrünung mit wurzelfester Dachabdichtung und verschiedenen Erdschichten anlegen. Sie ähnelt einem ebenerdigen Garten und lässt sich ebenso individuell mit Stauden, Gehölzen und sogar Bäumen gestalten.

Eine sorgfältige Pflanzenauswahl ist allerdings ratsam, denn ein Dach ist ein außergewöhnlicher Standort: Wind und Wetter verlangen den Pflanzen einiges ab.

Außer der Anlage von Staudenbeeten sowie Sträuchern, Rasen zum Spielen und Toben lassen sich sowohl kleine Bäume als auch Teiche in die intensive Dachbegrünung integrieren. Zu den hierzu geltenden Vorschriften und Auflagen fragt man am besten den Landschaftsgärtner. Begehbare Dachgärten sind genehmigungspflichtig.

Die einfachere Variante, die weniger intensiv genutzt wird, bezeichnet man als extensive Dachbegrünung. Auf speziellem Vegetationssubstrat gedeihen genügsame Pflanzen wie Gräser, niedrige Stauden, Wildkräuter und Moose. Selbst Steildächer bis zur Neigung von 45 Grad können extensiv begrünt und zu weithin sichtbaren Blickfängen werden.

Es gibt viele für die kargen Verhältnisse geeignete Pflanzen, die sogar Blüten entwickeln wie der purpur blühende Feldthymian. (bgl/mra)

www.mein-traumgarten.de

Wunschtemperatur per App einstellen

Die Temperatur in jedem Raum individuell einstellen? Das ist mit altgedienten Drehreglern an den Heizkörpern eine Glückssache. Bei ihrer Skala von 0 bis 5 ist es nur schwer möglich, den Wunschwert zu treffen. Spätestens wenn die alte Heizungsanlage modernisiert und beispielsweise durch eine Flächenheizung an Wand oder Boden ersetzt wird, ist es sinnvoll, auch die Regelungstechnik zu erneuern. Intelligente Raumthermostate lassen sich heute komfortabel bedienen und helfen zudem beim Energiesparen.

Drehregler, bei denen die Temperatur nur zu erahnen ist, klobige Plastikboxen mit schlecht abzulesendem Mini-Display? Das war einmal. Heute gibt es einfach zu bedienende Alternativen wie das Raumthermostat Uponor Smatrix Style. Es wirkt optisch so elegant wie ein Smartphone, ist einfach mit einer App zu bedienen und zusätzlich mit einer intelligenten Sensortechnologie ausgestattet.

Hochsensible Sensoren messen dabei nicht nur die Temperatur der Luft, sondern auch den Anteil der Wärmestrahlung, sodass die Flächen heizung und -kühlung präzise gesteuert werden kann. Das große, hochauflösende Display zeigt die gewünschte Raumtemperatur sowie die aktuellen Betriebswerte an.

Wichtig ist es zudem, die Energiemenge für die Flächenheizung für jeden Raum zu regeln. Dazu überwacht ein hydraulischer Autoabgleich alle Einflussfaktoren. Auf diese Weise lassen sich gegenüber einem herkömmlichen System ohne Einzelraumregelung bis zu 20 Prozent Energie sparen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gewährt Zuschüsse. (djd/mra)
   
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