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Handwerk im Norden

Mehr Energie sparen mit neuen Fenstern

Studie zeigt: Die Investition ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll

Die Studie „Mehr Energie sparen mit neuen Fenstern“ kann im Bereich „Kostenlose Downloads“ unter folgender Internetadresse heruntergeladen werden: https://www.window.de/verband-fensterfassade/navigation-kopfbereich/publikationen-shop/
Die Studie „Mehr Energie sparen mit neuen Fenstern“ kann im Bereich „Kostenlose Downloads“ unter folgender Internetadresse heruntergeladen werden: https://www.window.de/verband-fensterfassade/navigation-kopfbereich/publikationen-shop/
Energie sparen durch bessere Energieeffizienz ist eine zentrale Säule zur Erreichung der CO2-Ziele der Klimapolitik. Da kommt die aktuelle Studie „Mehr Energie sparen mit neuen Fenstern“ des Verbands Fenster + Fassade (VFF) und des Bundesverbands Flachglas (BF) genau richtig. Sie liefert überzeugende Argumente dafür, die allseits geforderte steuerliche Förderung energetischer Gebäudemodernisierung zeitnah umzusetzen.

Die Studie – eine Aktualisierung der Vorgänger-Untersuchung „Im neuen Licht: Energetische Modernisierung von alten Fenstern“ aus dem Jahr 2014 – basiert auf den aktuellen Zahlen zum Fenstermarkt. Sie unterscheidet fünf Fenstertypen, die die Entwicklung der Wärmeschutzqualität seit dem Zweiten Weltkrieg im deutschen Fensterbau prägen: Fenster mit Einfachglas, Verbund- und Kastenfenster, Fenster mit unbeschichtetem Isolierglas, Fenster mit Zweischeiben-Wärmedämmglas und schließlich aktuelle Fenster mit Dreischeiben- Wärmedämmglas.

Im Laufe dieser Entwicklung haben sich die Wärmedämmeigenschaften um über das Vierfache verbessert. Zudem haben sich auch die solaren Gewinne, die ebenfalls in die Berechnung einfließen, erhöht.

Auf dieser Grundlage haben die Verfasser der Studie das energetische Sanierungspotenzial von Fenstern im Jahre 2017 errechnet und zudem die Wirtschaftlichkeit neuer Fenster ermittelt. Diese ergibt sich aus der Differenz von Kosten und Einspareffekten. Hier kommt die Studie zu einer positiven, wirtschaftlichen Bilanz der Vollkosten beim Austausch alter durch neue Fenster (egal welchen Rahmenmaterials). Interessant ist auch die Erläuterung der Wirtschaftlichkeit von Mehrkosten für energieeffizientere Fenster bei ohnehin geplantem Fenstertausch. Auch hier ist die Wirtschaftlichkeitsbewertung positiv. Von unmittelbarem Nutzen zur Berechnung der Einsparpotenziale neuer Fenster ist eine ausführliche Tabelle am Ende der Studie, gegliedert nach Fenster- und Glastyp, Rahmenmaterial sowie Produktionsjahr.

„Allein bei den immer noch rund 17 Millionen Fenstereinheiten aus Einfachglas beträgt gegenwärtig das Einsparpotenzial rund 1,9 Millionen Tonnen CO2. Insgesamt könnten durch neue Fenster sogar 14,1 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden“, sagt VFF-Geschäftsführer Ulrich Tschorn zum ökologischen Nutzen. Dieser bilde mit der Wirtschaftlichkeit eine nachweisbare Win-Win-Situation.

Und dabei seien weitere Vorteile wie Behaglichkeit, Komfort und Sicherheit noch gar nicht miteinbezogen worden. „In Wahrheit“, so Tschorn, „haben wir es also mit einer Win-Win-Win-Situation zu tun, der sich vernünftigerweise kein Planer, Bauherr oder Sanierer entziehen kann.“ mh

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