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Optiker müssen geschickte Handwerker sein, aber auch ein gutes Gespür für ihre Kunden haben

Optiker: Ein Job mit klaren Perspektiven

Jonas Max Kelb, Auszubildender bei der Firma Optiker Kelb FOTO STEPHAN WALLOCHA

Optiker sind Gesundheitsexperten, Handwerker und modische Stilberater in einer Person. „Für mich gab es deshalb keinen besseren Weg, als Optiker zu werden“, sagt Jonas Kelb. Der 22-Jährige hat gerade seine Ausbildung beendet, und zwar im Familienbetrieb, der mit ihm bereits die vierte Generation am Start hat.

Optiker sorgen dafür, dass die Kunden wieder einen scharfen Blick auf all die schönen Dinge des Lebens bekommen. Optiker Kelb zeichnet sich nicht nur durch ein großes Angebot an Brillen aus. Darüber hinaus werden unter anderem auch Sehtests und Vorsorgeuntersuchungen für den vorderen Augenabschnitt und die Netzhaut angeboten. Im Gegensatz zu vielen anderen Optikern verfügt das Unternehmen über eine eigene große Werkstatt, in der die Brillen der Kunden innerhalb von nur einer Stunde repariert oder angefertigt werden. „Spaß am Werken und Tüfteln sowie feinhandwerkliches Geschick sollte man für diesen zukunftssicheren Beruf im Idealfall schon mitbringen“, sagt Jonas, der selbst viel Freude daran hat, zum Beispiel rohrunde Gläser in Fassungen einzuschleifen, zu löten, zu schweißen oder Scharniere in eine Kunststofffassung einzubauen.

Neben der erforderlichen Handarbeit kommen dabei moderne Hightech-Geräte zum Einsatz. Die filigrane Arbeit in der Werkstatt stand in den ersten eineinhalb Jahren von Jonas’ Ausbildung im Mittelpunkt. Auch die Beratung der Kunden, die er im Anschluss an die Zeit in der Werkstatt von der Pike auf gelernt hat, gefällt ihm sehr. „Es macht einen Riesenspaß, für die Kunden passende schicke Fassungen zu finden. Wenn die Kunden dann wieder gut sehen können und mit ihrer neuen Brille richtig toll ausschauen, ist das sehr befriedigend“, sagt Jonas, der seinen Beruf rundum liebt.

Auch die Berufsschule hat ihm keinerlei Probleme bereitet. An der Gewerblichen Schule für Gesundheit, Luftfahrt und Technik (Gelutec) in Hamburg-Borgfelde werden die fachlichen und allgemeinen Kompetenzen in zwei mehrwöchigen Blöcken pro Schulhalbjahr vermittelt. Themen sind beispielsweise Materialkunde, Fehlsichtigkeiten, Mathematik, Anatomie, Instandhaltung und Fertigung.

Mit dem bislang Erreichten gibt sich Jonas nicht zufrieden. Deshalb beginnt er im Oktober mit seinem Meister. Der Vollzeitkurs wird ein Jahr dauern. Später will Jonas noch ein betriebswirtliches Studium absolvieren, damit er dazu beitragen kann, dass das Familienunternehmen Kelb auch für die kommenden Generationen und Aufgaben gut gerüstet ist. Chan Sidki-Lundius
 

Job-Info

Ausbildungsdauer: 3 Jahre (Verkürzung möglich)
Voraussetzungen: Einfacher Schulabschluss, technisches Verständnis, feinmotorisches Geschick, Einfühlungsvermögen
Ausbildungsentgelt: 600 bis 800 Euro
Einstiegsgehalt: ab 2100 Euro
Perspektiven: Sehr gut
Weiterbildungsmöglichkeiten: Fachkurse, Meister, Studium Augenoptik, Optometrist
Weitere Infos: www.vig-hh.de


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