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„Kornfetti“-Korn wurde in Niendorf erfunden

Bunte Neuauflage eines Traditionsgetränks: Nico Kremers Weizenkorn-Schnaps von Kornfetti aus Niendorf

Das Kornfetti-Team mit Nico Kremer (vorne), Frids Ladda (Dach), Linus Mende und Pierre Witzenberger

In Korn sehen wohl die wenigsten Menschen ein Trendgetränk. Im Gegenteil: Der Ruf des klaren Schnapses ist eher angestaubt und spießig. Zu Unrecht, wie das Start-up-Unternehmen „Kornfetti“ findet.

„Korn hat ein Image-, aber kein Geschmacksproblem“, meint Nico Kremer. Der Niendorfer ist einer der kreativen Köpfe hinter der Idee, eine Neuauflage des traditionsreichen Getränks zu kreieren. Und die begann auf einer gemeinsamen Reise: „Wir lernten zahlreiche neue Tresen, Bars und Getränkevarianten kennen“, so Kremer, „und erkannten ganz nebenbei, dass guter Korn ein tolles und vielseitiges Produkt ist.“
 

Dass es aber noch besser geht, darin waren sich alle Jungs auch bei Tageslicht noch einig. Zunächst galt es daher, die dicke Image-Staubschicht wegzufegen. Mit dem Markennamen „Kornfetti“ hatte der Niendorfer die zündende Idee; der Hamburger Streetart-Künstler Bobbie Serrano entwickelte dazu das passende hochwertige, bunte und knallige Design.
 

Mild und leicht nussig

Natürlich musste auch am Inhalt gefeilt werden. Dank des hohen Malzzuckeranteils, der durch Amylase aus der Getreidestärke entsteht, schmeckt der klare Schnaps besonders mild und leicht nussig. Und das nicht nur pur: „Kornfetti verträgt sich gut mit anderen Getränken und macht auch in Cocktails eine gute Figur“, so der 36-Jährige, zum Beispiel mit Limette und Zuckersirup oder mit Espresso und Kaffeelikör. Grundsätzlich lassen sich alle Getränke auf Wodka-Basis mit Korn zubereiten. Denn die beiden Spirituosen unterscheiden sich nicht wesentlich, erklärt der Experte. Im Gegensatz zu Wodka unterliegt Korn aber dem deutschen Reinheitsgebot und wird nur aus bestimmten Getreidesorten, wie Roggen und Weizen, hergestellt.
 

Mit dem Kornfetti-Startschuss Mitte 2019 wurden die Flaschen zunächst von Hand in der eigenen Manufaktur in Altona abgefüllt, heute hat das Team die Produktion aufgrund der gestiegenen Nachfrage in professionelle(re) Hände gegeben. Wer nach Kornfetti Ausschau hält, findet ihn in vielen Hamburger Bars und norddeutschen Supermärkten, natürlich auch in Niendorf. kh

Weitere Informationen finden Sie auf www.kornfetti.com

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