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In Stormarn zu Hause

Die junge Konditormeisterin arbeitet gern in Schichten

Sarah Zimmermann kreiert ganz persönliche Torten

Im November besuchte die junge Konditormeisterin Sarah Zimmermann das erste Mal die „Cake International“ in Birmingham und brachte zahlreiche neue Ideen mit nach Reinbek Fotos: Dörte Hoffmann
Im November besuchte die junge Konditormeisterin Sarah Zimmermann das erste Mal die „Cake International“ in Birmingham und brachte zahlreiche neue Ideen mit nach Reinbek Fotos: Dörte Hoffmann
Nichts ist unmöglich für Sarah Zimmermann. Die junge Konditormeisterin fertigt für jeden Anlass süße Versuchungen in Form von Torten, Cup-Cakes, Cake-Pops und vieles mehr an. Seit September arbeitet sie in ihrer eigenen Auftragskonditorei „Zarah-Lina-Cakes“ am Reinbeker Klostermarkt direkt neben Rewe. Hier stellt sie auf Bestellung fantasievoll die schönsten Gebilde ihres Handwerks her.

In der modernen Konditorei-Werkstatt ist all das Handwerksmaterial vorhanden, das für die Zubereitung der süßen Leckereien benötigt wird. Neben dem großen Arbeitstisch gibt es auch eine gemütliche Sitzecke um die Kunden ausführlich beraten zu können. Von der Hochzeitstorte mit mehreren Etagen bis hin zur klassischen Lübecker Nusstorte – Konditormeisterin Sarah Zimmermann zaubert die tollsten Kreationen und richtet sich ganz nach den Wünschen ihrer Auftraggeber.

Ihr Handwerk hat sie im Café Wien auf der Insel Sylt erlernt, dann Berufserfahrungen im Schulauer Fährhaus in Wedel, auf Schloss Tremsbüttel sowie bei Elbgold in Hamburg-Altona gesammelt.

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„In der Gastronomie muss man halt öfter mal den Arbeitsplatz wechseln als in anderen Berufen“, erklärt die junge Konditormeisterin, deren Meisterbrief dekorativ an der Wand hängt. Schon als Kind habe sie mit Hingabe Kuchen und Kekse gebacken und gern auch genascht, erklärt sie die Passion für ihren Beruf. Handwerklich vorbelastet dürfte sie auch durch Mutter und Vater sein, die als Floristin und Tischler ihr Geld verdienen.

Bei 60 bis 70 Gästen reicht um Mitternacht eine dreistöckige Torte. Wird bereits am Nachmittag gefeiert, darf es gern eine Schicht mehr sein
Bei 60 bis 70 Gästen reicht um Mitternacht eine dreistöckige Torte. Wird bereits am Nachmittag gefeiert, darf es gern eine Schicht mehr sein
Im November besuchte Sarah Zimmermann das erste Mal die „Cake International“ in Birmingham und brachte zahlreiche neue Ideen mit nach Reinbek. „Da wollte ich schon immer mal hin und es war wirklich ein Erlebnis“, schwärmt sie von der britischen Messe, die für Zuckerbäcker ein absolutes Highlight sei.

Die junge Frau legt viel Wert auf eine ausgiebige Beratung der Kundschaft. „Bei 60 bis 70 Gästen reicht eine dreistöckige Torte vollkommen aus“, weiß sie aus Erfahrung. Zumal die Hochzeitstorte traditionell um Mitternacht angeschnitten wird. „Da schaffen die meisten Leute gerade mal ein halbes Stück Kuchen.“ Wird die Torte am Nachmittag gegessen, dürfe es dagegen auch gern eine Etage mehr sein.

Sarah Zimmermann bietet auch Kurse an, in denen Interessierte lernen, wie eine Torte hergestellt wird. „Wir machen eine Creme, schichten die Torte, streichen sie ein und decken sie mit Fondant ein“, erzählt die Expertin. Fondant, so die Bezeichnung der sehr süßen Zuckerpaste, lasse sich einfacher verarbeiten als das Marzipan. (hof)
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