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Rund ums Haus

Das Dach des Eigenheims als rentable Stromquelle nutzen

Stadtwerke Tornesch erklären während einer Informationsveranstaltung am 21. März, welche Vorteile Solar-Strom für Hausbesitzer hat

Wer mit einer Fotovoltaik-Anlage für sein Haus liebäugelt, um selbst Strom zu erzeugen, dem helfen die Mitarbeiter der Stadtwerke Tornesch gern weiter Foto: pixabay
Wer mit einer Fotovoltaik-Anlage für sein Haus liebäugelt, um selbst Strom zu erzeugen, dem helfen die Mitarbeiter der Stadtwerke Tornesch gern weiter 
Foto: pixabay
Energiepreise steigen ständig und belasten den Etat einer Familie. Deshalb stellt sich für viele Hausbesitzer die Frage, ob sie ihr Dach dafür nutzen können, die regenerative Energie der Sonne für sich nutzbar zu machen? Wie man als Hausbesitzer das Dach des Eigenheims mit einer Fotovoltaikanlage als rentable Stromquelle nutzen kann, möchten die Stadtwerke Tornesch interessierten Hausbesitzern am Donnerstag, 21. März, von 17 Uhr an auf ihrer kostenlosen Informationsveranstaltung vorstellen.

Der Fotovoltaik-Gutachter Thomas Leidreiter beantwortet dabei folgende Fragen: „Lohnt sich die Anschaffung?“ und „Hat mein Dach die richtige Ausrichtung?“ Die Veranstaltung findet in den Räumen der Tornescher Stadtwerke in der Esinger Straße 1 in Tornesch statt. Da die Plätze begrenzt sind, sollten sich alle, die teilnehmen möchten, per E-Mail mit Ihrem Namen unter der Adresse esther.jobmann@swtornesch.com oder per Telefon unter 04122/510 25 anmelden.

Sechs Vorteile einer Fotovoltaikanlage

1. Umweltnutzen: Strom zu erzeugen mit Sonnenenergie ist im Gegensatz zu fossilen Energieträgern unbegrenzt möglich. Saubere und leise Stromerzeugung: Es kommt dabei zu keinerlei Freisetzen von Feinstaub wie zum Beispiel Rußpartikeln oder dem Treibhausgas CO2.

2. Einfache Technik: Fotovoltaik-Anlagen sind unkomplizierte Kleinkraftwerke, die jeder Bauherr auf dem eigenen Haus errichten und betreiben kann. Die Installation erfolgt unkompliziert und schnell – in der Regel an einem Tag.

Fotovoltaik-Gutachter Thomas Leidreiter wird viele Fragen um den Sonnenstrom vom Dach während der Informationsveranstaltung der Stadtwerke Tornesch klären Foto: pr
Fotovoltaik-Gutachter Thomas Leidreiter wird viele Fragen um den Sonnenstrom vom Dach während der Informationsveranstaltung der Stadtwerke Tornesch klären Foto: pr
3. Versorgungssicherheit: In sonnenarmen Zeiten erhalten Hauseigentümer Ihren Strom über das öffentliche Netz aus anderen Kraftwerken. Auch im Falle einer Betriebsstörung ist die Versorgung mit Elektrizität gesichert. Für die Zeit, in der die Solaranlage nicht in Betrieb ist, wird einfach kein Strom mehr durch die Fotovoltaik erzeugt und damit keine Leistung ins Netz eingespeist.

4. Wertsteigerung Ihres Hauses: Eine Solarstromanlage auf dem Dach erhöht den Wert einer Immobilie bei Verkauf oder Vermietung. Hohe Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer sorgen für einen störungs- und wartungsfreien Betrieb. Die Anlage kann klein mit wenigen Modulen begonnen und später verhältnismäßig einfach um weitere Module zur größeren Anlage ergänzt werden.

5. Hoher Wirkungsgrad: Der erzeugte Solarstrom wird mit geringen Umwandlungsverlusten im eigenen Haus genutzt oder ins Netz eingespeist.

6. Kostenfaktor: Gesetzliche Regelungen, Förderprogramme und Finanzierungsangebote für Fotovoltaik machen die Anwendung dieser Technik immer noch wirtschaftlich sehr interessant. Die Anschaffungskosten kleiner Fotovoltaikanlagen haben sich in den letzten Jahren fast halbiert. Gerade in Verbindung mit Solarspeichern und weiterführender Energieoptimierung, beispielsweise mit Wärmepumpen ist Fotovoltaik absolut sinnvoll.

Antworten auf Fragen um die Fotovoltaik

Fotovoltaik-Gutachter Thomas Leidreiter wird auf Fragen rund um die Stromgewinnung aus der Sonnenenergie eingehen und sie beantworten. Wie lange dauert die Installation der Fotovoltaikanlagen? Kann man auch auf einem Flachdach eine solche Anlage installieren? Was für Montagearten gibt es für Fotovoltaikanlagen auf Dächern? Wie viel Strom erzeugt die Solarzellen? Was ist bei bewölktem Himmel? Wie sicher und langlebig ist die Technik? Muss die Anlage regelmäßig gereinigt werden? Sind Genehmigungen für die Fotovoltaikanlage erforderlich? Gibt es Fördermöglichkeiten? Lohnt sich eine Investition in eine Fotovoltaikanlage noch? Lohnt sich eine Anlage, auch wenn das Dach nicht direkt in Richtung Süden ausgerichtet ist?

Die Stadtwerke Tornesch unterstützen Hausbesitzer gern bei der Realisierung eine Fotovoltaikanlage. Dafür muss ein Hausbesitzer dem Unternehmen nur einen Auftrag erteilen, um den Rest kümmern sich die Stadtwerke. Die übernehmen die Abwicklung von der Planung bis zur Installation. Auch um den Netzanschluss und die gesetzlichen Meldepflichten kümmern sich die Stadtwerke. (kuk)

Fenster und Türen: Schutz vor Dieben

Sei es nun beim Neubau oder bei der Renovierung Fenster und Türen geben der Hausfasade einen prägenden Charakter. Doch Fenster und Türen sollen mehr können als gut aussehen. Sie sind ein wichtiger Bestandteil des Wärmeschutzes einer Fassade, damit die teure Heizenergie nicht nach draußen verpufft. Und noch etwas sollen sie können. Fenster und Türen sollten so stabil sein, dass sie dafür sorgen, dass Dieb nicht ins Haus gelangen können.

In fast 80 Prozent der Fälle verschaffen sich Einbrecher durch das Aufhebeln von Fenstern, Türen und Schiebeelementen Zutritt zum Gebäude. Oft reichen einfache Werkzeuge, um in wenigen Sekunden nach drinnen zu gelangen. Wer auf eine widerstandsfähige Sicherheitsausstattung achtet, ist jedoch vor ungebetenen Gästen geschützt und kann sich zu Hause geborgen fühlen.

Gerade beim Fenster, in der Regel Schwachstelle Nummer eins, kommt es auf eine gute Schutzwirkung an. Besonders wichtig sind die Beschläge, also die Komponenten, mit deren Hilfe sich die Fenster öffnen und schließen lassen. Experten empfehlen wie auch bei Türen eine Ausführung der Widerstandsklasse RC2: Bei einem Aufhebelversuch bietet das Element mindestens drei Minuten lang Schutz vor Schraubenziehern, Zangen und Keilen. Danach lassen die meisten Einbrecher von ihrem Vorhaben ab. (djd/kuk)

Beim Frühjahrsputz auf Chemie verzichten

Bald ist es wieder so weit: In vielen Haushalten steht der Frühjahrsputz an. Dabei sollte man es mit dem Einsatz von Chemikalien nicht übertreiben, rät die Aktion „Das sichere Haus“, sondern nach Alternativen suchen, die besser sind für die eigene Gesundheit und die Umwelt. Oft tun es auch bewährte Hausmittel.

Putz- und Reinigungsmittel können für Kleinkinder oder ältere Menschen riskant sein, die sie versehentlich verschlucken. Zudem enthalten manche Reiniger Inhaltsstoffe, die die Haut oder Atemwege reizen. Sie sollten daher nur angewendet werden, wo es unbedingt nötig ist. Bei der Anwendung sollten Haushaltshandschuhe getragen werden. Antibakterielle Putzmittel können das Immunsystem schwächen und das Auftreten von Allergien fördern. Diese Mittel sollten daher in Privathaushalten möglichst nicht eingesetzt werden.

Haus und Wohnung werden oft schon mit einfachen Hausmitteln sauber: Fenster putzen: Gegen Schlieren und Streifen hilft etwas Essig, Spiritus, Natron oder Zitronensaft im Putzwasser. Die Mischung mit einer Sprühflasche auf dem Glas verteilen und die Scheiben dann mit Zeitungspapier oder einem Tuch trocknen. Ausrangierte Nylonstrümpfe entfernen hartnäckigen Schmutz.

Fußböden aus Stein: Wasser mit einer Prise Kernseife oder haushaltsüblichem Spülmittel und ein weiches Tuch entfernen Schlieren, Staub und andere grobe Verunreinigungen. Anschließend mit klarem Wasser nach- und einem saugfähigen Baumwolltuch trockenwischen.

Fußboden aus Parkett und Laminat: In der Regel reicht lauwarmes Wasser für die Reinigung. Kalter, schwarzer Tee lässt Parkett wieder schön glänzen. Laminat nur nebelfeucht reinigen. Angetrockneten Schmutz vorsichtig mit einem Plastikspachtel oder Essigessenz entfernen. Ein Radiergummi beseitigt Abriebspuren von Schuhen.

Badezimmerkacheln und Duschkabinen: Verkalkte Fliesen und Armaturen mit einem Schuss Essigessenz im Wasser (Verhältnis 1:2) oder Zitronensäure (1-2 Teelöfel auf einen Liter Wasser) reinigen. Auch Schimmel in der Dusche lässt sich mit Essig entfernen.

Frischer Duft im Kleiderschrank: Ein Säckchen mit Lavendelblüten oder Zedernholz füllen und im Schrank aufhängen. Das hält auch Motten fern. (kuk/ots)

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