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Aktuelles – Norderstedt und Umgebung

Liebevoll umsorgt leben bis zum Schluss

Susann Piazza leitet das Norderstedter Pflegeteam Foto: Tina Jordan
Susann Piazza leitet das Norderstedter Pflegeteam Foto: Tina Jordan
Das Norderstedter Pflegeteam versorgt Patienten in der Region, die schwierige Symptome durch ihre Krankheiten haben. Egal ob zu Hause oder im Pflegeheim, das Palliativteam aus spezialisierten Pflegefachkräften und Palliativärzten kommt zur Linderung der Beschwerden an Ihren gewünschten Ort.

„Da nur bestimmte Krankheiten von den Krankenkassen für diese Versorgung anerkannt werden, machen wir als Team auch gern eine Beratung, um viele Fragen im Voraus zu beantworten. Gern erklären wir auch die Aufnahme in einem Hospiz oder auf einer Palliativstation in einem Krankenhaus“, bietet Susann Piazza, Leiterin des Norderstedter Pflegeteams, ihre Unterstützung an.

Durch die Zusammenarbeit mit Omega, den ehrenamtlichen Begleitern für Schwerstkranke und Sterbende in Norderstedt, werden Patienten und Angehörige unterstützt. Der Pflegedienst wird von den Pflegekassen, das SAPV-Team wird von den Krankenkassen bezahlt. Die Abkürzung SAPV steht für spezialisierte ambulante Palliativversorgung.

Wenn man sich nach einem Verlust lieber Menschen mit anderen austauschen möchte, bietet das Trauercafé des Vereins „Umsorgt Leben bis zum Schluss“ alle 14 Tage am Donnerstag diese Möglichkeit in Norderstedt. Das Spendenkonto des Vereins, der sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen in Not am Ende ihres Lebens unbürokratisch zu unterstützen, BIC GENODEF1VIT, IBAN DE22 2229 0031 0008 2597 47, ist bei der Volksbank Raiffeisenbank eG. (jor)

www.umsorgt-leben-bis-zum-schluss.de

Vorbereitungskursus im Umgang mit Schwerstkranken

Erfolgreiche Kursusteilnehmer des Ambulanten Hospizdienstes Omega Foto: Jordan
Erfolgreiche Kursusteilnehmer des Ambulanten Hospizdienstes Omega 
Foto: Jordan
Der ambulante Hospizdienst Omega e.V. in Norderstedt bietet auch in diesem Jahr einen Vorbereitungskursus für den Umgang mit Schwerstkranken und Sterbenden an. Am Anfang steht die Auseinandersetzung mit den eigenen Ängsten, die Konfrontation mit Tod und Trauer.

Die Teilnehmer bekommen die Chance, sich in einem geschützten Raum, in Ruhe und dank professioneller Begleitung mit Themen wie etwa Wahrnehmung oder Bedürfnisse des Sterbenden und seines Umfeldes auseinanderzusetzen.

An mehreren Sonnabenden sowie zusätzlichen Abendterminen bekommen die Kursteilnehmer durch Kleingruppenarbeit und im Austausch das passende Rüstzeug an die Hand. Der Kursus steht selbstverständlich allen Interessierten sowie ehren- und hauptamtlichen Pflege- und Betreuungskräften offen.

Die Räumlichkeiten für den Lehrgang befinden sich in Norderstedt an der Grenze zu Hamburg-Langenhorn. Weitere Informationen sowie alle Anmeldefakten erhalten die Interessierten bei der Koordinatorin Sandra Heinicke unter der Telefonnummer 040/52 30 33 40 oder via E-Mail.

Zurzeit gehören etwa 40 ehrenamtlich arbeitende Sterbe- und Trauerbegleiter und -begleiterinnen zu Omega. Sie wollen Unterstützung geben für ein möglichst lebenswertes und selbstbestimmtes Leben bis zum Finale in der letzten Stunde. Sie verstehen sich als Ansprechpartner für Fragen, Ängste und auch für „Unsagbares“. Sie leiten sowohl eine Trauergruppe für Erwachsene als auch eine Trauergruppe speziell für Kinder und Jugendliche. (jor)

info@aho-norderstedt.de,
www.aho-norderstedt.de

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