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Themenwelten Bergedorf
Trotz Elektro! Die Industrie baut auch weiter Autos, die mit Benzin und Diesel fahren und oft enorme Kraft unter der Haube haben. Ein Überblick.

Mit 600 PS in die Zukunft fahren

Wem ein normaler Kombi zu wenig geländegängig, ein SUV aber zu hochbeinig ist, dem bietet Mercedes einen Allrounder: die C-Klasse All-Terrain. Er hat vier Zentimeter mehr Bodenfreiheit und Allradkraft. FOTOS: HERSTELLER

Von den Autoherstellern werden aktuell am liebsten Stromautos in den Vordergrund gerollt. Tatsächlich finden sich unter den Premieren der nächsten Zeit viele Autos, die weiter mit Benzin oder Diesel fahren und reichlich Kraft haben. 

Alfa Romeo gibt kräftig Gas mit der Giulia GTMa mit 550 PS. 

Audi befördert den Q4 e-tron zum Star unter den Stromern. Ab 42 000 Euro mit 220 kW. Neues Allradmodell ist der Q4 45 e-tron quattro. Für den A8 gibt es ein Facelift. Wieder angeboten wird der sportliche Ableger RS3 mit 400 PS. Ab 60 000 Euro. 

BMW geht mit den Elektroautos BMW i4 und iX ans Netz. Verschönert werden die großen SUV mit Sonderlack. X5 und X6 erhalten den Farbton „Black Vermillion“ (ab 93 000 Euro), der größere X7 ist in „Frozen Black Metallic“ (ab 108 700 Euro) gekleidet. Neu ist auch der Hydrogen X5 mit Brennstoffzellen.

Citroen hat für den C3 Aircross 70 Außenvarianten im Angebot. Neues Flaggschiff ist der X5. 40 000 Euro kostet der E-Berlingo mit 136 PS. Den e-Jumpy gibt es nun auch als Brennstoffzellen-Variante.

Cupra hat mit dem 150 PS starken Born das erste Stromauto – einen Bruder des VW ID.3 mit 320 Kilometern Reichweite. Ohne Bonus beginnt der Preis bei 32 700 Euro.

Dacia verschönt den Duster, zu haben ist er ab 11 990 Euro. Neu für Familien: der Siebensitzer Jogger.

DS hat als Top-Modell den DS 9 mit einem Plug-in-Hybrid (360 PS). Ab 64 250 Euro.

Ford schärft den Focus ST. Als Edition hat der Sportler ein volleinstellbares Gewinde-Fahrwerk und einen 2,3-Liter-Benziner mit 280 PS. Ab 41 900 Euro.
 

Elektrisch durch die City: So rassig sieht bei Cupra der zweitürige Stadtwagen Urban Rebel aus. Serienstart für den Kleinwagen ist für 2025 geplant.
Elektrisch durch die City: So rassig sieht bei Cupra der zweitürige Stadtwagen Urban Rebel aus. Serienstart für den Kleinwagen ist für 2025 geplant.

Genesis, feine Tochter von Hyundai, hat zwei Neue: die Limousine G70 (ab 39 000 Euro) und den SUV GV70 (ab 46 000 Euro).

Honda macht sein Coupe Honda HR-V e:HEV zum Hybridler.

Hyundai hat auf der Startrampe den Mini-SUV Bayon, den Luxus-Siebensitzer Staria und den Stromer Ioniq 5.

Kia hübscht den Sportage auf. Digital-intuitive Bedienung, größerer Touchscreen. Renoviert ist die Ceed-Reihe, bis auf den X-Ceed. Der Elektriker EV 6 hat 500 Kilometer Reichweite im Tank. Weltpremiere für den Sportage Plug-in-Hybrid mit einer für Europa konzipierten Karosserie.

Land Rover veredelt den Evoque als HST und glänzt u. a. mit 20 Zoll großen Felgen, einem Panoramaschiebedach, einer E-Heckklappe, Ledersitzen und Navi. Mit 300 PS ab 67 450 Euro.

Mercedes macht die E-Klasse mit dem EQE zum Stromer. Der EQS ist der Elektriker der Luxusklasse, ab 107 000 Euro. Und sonst? Start des Siebensitzer-SUV EQB, schusssichere Version der S-Klasse (612 PS/457 000 Euro) und die C-Klasse als Kombi All Terrain.
 

Ab 56 150 Euro gibt es den siebensitzigen Luxus-Van Staria von Hyundai.
Ab 56 150 Euro gibt es den siebensitzigen Luxus-Van Staria von Hyundai.

MG kündigt mit dem SUV Marvel R und Kombi MG5 zwei reine Elektroautos an.

Microlino ist mit seinen 2,43 Metern Länge und 15 PS ein idealer Strom-Floh für die Stadt. Ein Zweisitzer, der 90 km/h schnell ist. Bis zu 200 Kilometer Reichweite. Ab 12 000 Euro.

Opels Hoffnungsträger ist der renovierte Astra mit Benzin, Diesel und Hybrid. Neu ist auch der Siebensitzer Combo-e Life mit 136 PS und 280 Kilometern Reichweite ab 28 500 Euro. Der Grandland erhält zum frischen Gesicht auch ein moderneres Innenleben. Vom Vivaro gibt es eine Brennstoffzellen-Variante. 2,41 Meter lang ist der Zweisitzer Rocks-e.

Peugeot macht den Familien-Rifter zum Elektriker mit 280 Kilometern Reichweite ab 28 000 Euro. Der aufgemöbelte 308 geht in die nächste Runde.

Porsche bekommt in der 911-Reihe Nachwuchs mit dem GTS als Coupé oder Cabriolet, auch mit Allrad. Angefeuert wird er von 480 PS. Ab 141 000 Euro. Spitzen-SUV ist der Cayenne Turbo GT mit 640 PS für 196 000 Euro. In 3,3 Sekunden auf 100 und 300 km/h Spitze. Neue Farben, neue Felgen, mehr Kraft: Der Macan wurde überarbeitet.
 

Dacia startet den 4,55 Meter langen Jogger mit Platz für bis zu sieben Personen.
Dacia startet den 4,55 Meter langen Jogger mit Platz für bis zu sieben Personen.

Renault erweitert den Arkana um den 143 PS starken „E-Tech Hybrid“. Ab 32 650 Euro. Der Mégane erhält den Ableger E-Tech Electric.

Smart plant eine vier Meter lange neue Elektro-Generation mit Rückbank.

Ssangyong verlängert den SUV Tivoli auf 4,48 Meter. Ab 18 000 Euro.

Skoda hat den Fabia überarbeitet.

Toyota startet den Yaris Cross mit Hybrid und Allrad.

VW macht den Multivan T7 zur Großraumlimousine. Der Siebensitzer ist 4,97 oder 5,17 Meter lang, sein Ladeabteil fasst bis zu 4053 Liter. Den Caddy gibt es neu als Pan Americana mit 114 PS. Ab 32 000 Euro. Nach seinem Lifting rollt der 4,07 Meter lange Polo optisch noch näher an den Golf heran. Ab 16 000 Euro. Neues Topmodell ist der Golf R Variant mit 320 PS und 270 km/h Spitze. Leicht aufgefrischt wird der T-Roc. Die Strom-Antwort auf den GTI heißt GTX (ab 50 415 Euro) mit Allradantrieb und 299 PS. Der Sprint auf 100 km/h dauert 6,2 Sekunden, bis 480 Kilometer Reichweite. In der Planung ist das Strom-SUV-Coupe ID.5 GTX. Vor dem Start steht der Benzin-SUV-Taigo.

Volvo schickt den XC 60 (ab 46 800 Euro) und V 90 (ab 53 800 Euro) in den Jungbrunnen. Ab 2022 will dann auch Volvo eine neue „Produkt-Architektur“ voller Strom erschaffen. Wolfgang Ibel

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